COLONIA DEL SACRAMENTO – Spaziergang durch die Altstadt

30. November 2017By mitch

Wissenswertes über Colonia Del Sacramento

Colonia del Sacramento gehört zu DEN schönsten Sehenswürdigkeiten in Uruguay. In dieser kolonialen Musterstadt ist die Zeit stehen geblieben. Die historische Altstadt wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und somit blieb die Geschichte auf faszinierende Weise erhalten. Die kleine Stadt wurde 1680 von den Portugiesen gegründet. Damit ist sie die älteste Stadt in Uruguay. Später haben die Spanier Colonia del Sacramento erobert. Darum prägen das historische Viertel Baustile beider Kulturen.  Colonia del Sacramento ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen: Durch die Nähe zu Buenos Aires kommen viele Besucher aus dem nahe gelegen Argentinien für einen Tagesbesuch in die Stadt. Aus diesen Gründen sollte Colonia del Sacramento eher unter der Woche besucht werden. Am Wochenende kann es hier durchaus voll werden. Die günstigste Alternative um Montevideo zu erreichen sind die Fähre und der Bus in die Hafenstadt. Das hat Colonia del Sacramento einen zusätzlichen Zulauf an Touristen beschert.

Unsere Reise nach Colonia Del Sacramento?

Raus aus dem Großstadtrubel, rein in die Kolonialzeit. Colonia del Sacramento war für uns eine Auszeit aus Buenos Aires. Nach einiger Zeit in der Metropole am Rio de la Plata bringt uns die Fähre für knapp 2 Tage nach Uruguay. In Anbetracht unserer großen Reise, die noch vor uns liegt, wurde dem Aufenthalt in Uruguay einer Sparmaßnahme unterzogen. Deswegen haben wir uns für einen entspannten Aufenthalt in Colonia del Sacramento entschieden. Auch wenn das koloniale und denkmalgeschützte Viertel recht klein ist, laden die vielen Cafés, Restaurants und der Strand des Rio de la Plata zum Verweilen, Schlendern und Entspannen ein. Nach einer Nacht im Hostel ging es mit der letzten Fähre wieder zurück nach Argentinien. Im Gepäck: einen Sonnenbrand, zwei schöne Tage und weitere Stempel im Reisepass.

Wann ist die Beste Reisezeit um Colonia del Sacramento zu besuchen?

In der Colonia Del Sacramento herrscht ein mediterranes Klima, vergleichbar mit Südfrankreich oder den Küstenregionen Italiens.. Die Gegend ist das ganze Jahr über ein angenehmes Reiseziel, wobei die Temperaturen im Winter zwischen zehn und fünfzehn Grad liegen.

  • Die besten Monate für gutes Wetter in Colonia del Sacramento sind Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, September, Oktober, November und Dezember.
  • Im Durchschnitt sind die wärmsten Monate Januar, Februar und Dezember.
  • Die kühlsten Monate sind Juli und August.
  • Die geeignetesten Monate zum Schwimmen sind Januar, Februar, März und Dezember.

Unsere Fotogalerie aus Colonia Del Sacramento

VALLE DE ELQUI – auf der „Ruta de las Estrella“ im Tal der Sterne

29. Oktober 2017By mitch

Wissenswertes über das Valle de Elqui

Etwa 120 Kilometer östlich von La Serena gelangt man ins Valle de Elqui. Dieses lange Tal liegt in einer Halbwüste in der es kaum Niederschläge gibt. Durch die trockene Luft, die dünne Besiedelung und den wolkenfreien Himmel, bietet sich nachts der weltweit schönste Sternenhimmel, den es auf unserer Erde zu sehen gibt. Im Tal gibt es zahllose Sternwarten, die in jeder Nacht unseren Himmel beobachten. Neben den vielen für Touristen zugänglichen Sternwarten, gibt es auch viele Forschungseinrichtungen, die nicht oder nur selten für besuchszwecken geöffnet sind.

Jedoch nicht nur in der Nacht hat das Valle de Elqui viel zu bieten. Auf der Fahrt von La Serena nach Elqui beginnt sich das Tal immer mehr zu verengen. Sobald die Sonne die Berge unter dem glasblauen Himmel aufglühen lässt, leuchtet das dicht bewachsene Gras in einem bunten grün. Die Straße führt durch kleine Dörfer, von denen jedes einzelne einen besonderen Charme versprüht.

Wo befindet sich das Valle de Elqui?

Unser Video mit der Drohne im Valle de Elqui

Hier findest du in Kürze unser Video!

Unsere Fotos aus dem Elquital

LA SERENA – Sonnenuntergang am Leuchtturm

29. Oktober 2017By mitch

Wissenswertes über die Stadt La Serena und den Leuchtturm

La Serena ist eine Stadt im Kleinen Norden des südamerikanischen Anden-Staates Chile. Sie hat 211.275 Einwohner (Stand: 2012). Ihr Charme liegt im kolonialen Baustil. La Serena wird auch als eine Art Oase inmitten der Wüste wahrgenommen und liegt auf der Hauptreiseroute vieler Backpacker auf dem Weg in die nördlich liegende Atacama-Wüste.

Etwa 3 Kilometer außerhalb der Innenstadt befindet sich der Pazifikstrand. Die „Avendia del Mar“ führt geradeaus von der Innenstadt zum Leuchtturm. Dieser 1950/1951 erbaute und 25 Meter hohe Leuchtturm strahlt bis zu 20 nautische Meilen auf Pazifik hinaus.

Wir haben die Stunden am Strand neben dem obligatorischen Sonnenbad für einen schönen Strandspaziergang genutzt.

Unsere Fotos am Leuchtturm von La Serena

Unser Video am Leuchtturm von La Serena

ISLA DAMAS – Pinguine und Seelöwen im Norden Chiles

29. Oktober 2017By mitch

Wissenswertes über den Nationalpark

Die Inseln des Nationalparks befinden sich nur ein paar Seemeilen vor der Küste Chiles. Das Schutzgebiet umfasst eine Größe von etwa 900 Ha und liegt etwas mehr als 100 Kilometer nördlich der Stadt La Serena. Der Park wurde nach seinen bedrohtesten Bewohnern benannt: Den Humboldtpinguinen. Diese süßen Meeresbewohner leben an den Pazifikküsten in Peru und Nordchile. Die Pinguine werden nur bis zu 45cm groß. Verglichen mit den über einem Meter großen Kaiserpinguinen am Südpol, sind diese Vertreter ihrer Art wirklich beschaulich, aber das hat einen einfachen Grund: Die Pinguine nehmen an Größe und Körpermasse ab je weiter man sich vom Südpol entfernt. Primär liegt es daran, dass sich die Tiere der Umgebungstemperatur anpassen. Da es in nördlichen Gefilden deutlich wärmer ist, benötigen die Tiere weniger Masse, die sie vor der Kälte schützt. Kaiser- und Königspinguine können hier nicht überleben. Ausreichend Nahrung & Erfrischung finden die Humboldtpinguine im eiskalten Humboldtstrom, der von der Antarktis nordwärts entlang der Pazifikküste zieht.

Neben den Pinguinen bewohnen auch noch Seelöwen und zahlreiche Seevögel die Inseln und jagen im eisigen Wasser des Pazifiks.

Wie kann man die Isla Damas besuchen?

In La Serena gibt es zahlreiche Anbieter die „Wohlfühltouren“ im Humboldtnationalpark anbieten. Diese sind überteuert und außerdem mögen wir nicht und versuchen Touristenrudel, immer wenn es uns möglich ist, zu vermeiden.

Da wir ohnehin am liebsten mit dem Mietwagen reisen, haben wir uns auch für unsere Tage im Norden Chiles ein Auto gemietet und sind die 100 Kilometer (50 Kilometer Schotterpiste) bis ins Fischerdorf Punta de Choros selbst gefahren. Aber auch ohne Mietwagen gibt es öffentliche Busverbindungen, die La Serena mit Punta de Choros verbinden.

Als wir den Nationalpark besuchten waren wir die einzigen Ausländer in unserem kleinen Boot (Titelbild) mit dem wir auf die Insel geschippert wurden. In etwa 2 Stunden lernten wir so viel über den Nationalpark und seine Bewohner. Für Naturliebhaber ist dieser Trip ein absolutes Muss & noch ein kleiner Geheimtipp zugleich! Die Tour im Nationalpark kostet 10.000 chilenische Pesos (Stand Oktober 2017), also rund 13 Euro. Mit etwas Glück kann man neben den Pinguinen, Seeotter und Seelöwen auch noch Delphine sehen. Da es in den Tagen vor unserem Ausflug sehr stürmisch war, und das Meer dadurch etwas trüber, hatten wir dieses Glück leider nicht.

Da wir beide Pinguine total faszinierend und unglaublich süß finden war der Ausflug in den Nationalpark ein absolutes Highlight und so viel schöner als ein Ausflug in den Zoo.

Unsere Fotos der Isla Damas und des Reserva nacional Pingüino de Humboldt

VALPARAÍSO – Die chilenische Perle am Pazifik

28. Oktober 2017By mitch

Wissenswertes über Valparaíso

Der Name Valparaíso oder kurz Valpo bedeutet „Paradies Tal“, doch von diesem Tal ist heute nicht mehr so viel zu sehen. Die Stadt mit ihren 300.000 Einwohnern ist eine der charakteristischsten Städte, die wir jemals mit unseren Augen gesehen habe. Valparaísos Hafen ist der größte Verlierer des Panama Kanals. Vor dessen Bau war die Stadt der zentrale Anlaufpunkt für alle Schiffe, die das Kap Hoorn umschiffen mussten. 1536 wurde Valparaíso extra dafür gegründet. Im 18. Jahrhundert blühte die Stadt besonders auf, denn sie war der erste sichere Hafen, den die spanischen Segler nach der Umsegelung des Kap Hoorn anlaufen konnten. Gleichwohl auch der letzte vor dem langen Weg zurück nach Europa. So wurde im Hafen frisches Wasser an Bord genommen und Waren aus der ganzen Welt ein- und ausgeladen. Als der Panamakanal im Jahr 1914 eröffnete, veränderten sich die Routen der Handelsschiffe drastisch und der Seeverkehr ging an Valparaíso vorbei. Die Stadt fiel in einen Dornröschenschlaf.

Heute wird etwa die Hälfte aller Exporte Chiles über diesen Hafen abgewickelt. Seit dem Aufschwung der chilenischen Wirtschaft erhält auch Valparaíso einen neuen Aufschwung.

Was macht Valparaíso besonders?

 

Beim Spaziergang durch die Gassen mit den unzähligen bunten Häuser an den Hügeln der Stadt, fühlt man förmlich wie die Stadt in einer gewissen Lethargie stecken geblieben ist. Es scheint fast, als wären die bunten Häuser der Stadt ein Spiegelbild der vielen bunten Container unten am Hafen. Durch die Kessellage der Stadt, ist der tiefblaue Pazifik und die große Hafenanlage immer allgegenwärtig. Um die steilen Hänge der Stadt zugänglicher zu machen befinden sich quer über die Stadt verteilt viele Schrägaufzüge, die nicht nur den Touristen viele Höhenmeter beim Gang durch die Stadt abnehmen, sondern auch den Einwohnern. Die vielfältige und filigrane Street Art an den Häuserfassaden Valparaísos gehört sicherlich zu der besten der Welt. Kunst, Kultur und politischer Protest sind in dieser Stadt überall und jederzeit vorhanden.

Wann ist die Beste Reisezeit um Valparaíso zu besuchen?

In der Hafenstadt Valparaíso und der Weinregion um Santiago de Chile herrscht ein mediterranes Klima, weshalb hier auch sehr viel Wein angebaut wird. Diese Gegend ist das ganze Jahr über ein angenehmes Reiseziel, wobei die Temperaturen im Winter zwischen zehn und zwanzig Grad liegen.

 

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez  
29 29 27 23 18 14 15 17 17 23 25 28

max. Temperatur

10 9 8 6 4 4 4 5 5 7 9 8 Sonnenschein/ Tag
0 0 0 1 5 5 5 6 3 2 1 0 Regentage / Monat

 

Unser Reisebericht aus Valparaíso

Wir hatten auf unserer Reise leider nur 2,5 Tage für Valparaíso und Dunas De Concón. Mit unserer Galerie und den Videos wollen wir dich an unserer Zeit dort teilhaben lassen:

Unser Video über Valparaíso und die Dunas De Concón

Unsere Fotos aus Valparaíso

Unsere Fotos der Dunas de Cocón

LOS HORNOS – Ein einsamer Traumstrand

28. Oktober 2017By mitch

Hier befindet sich der Strand

Schon auf dem Weg von La Serena zur Isla Damas war uns im Auto dieser schone Strand aufgefallen, an dem die großen Wellen des Pazifik auf einer so breiten Fläche an die Küste branden. Somit war es eine Pflicht auf dem Rückweg hier einen Zwischenhalt zu machen.

So sind diese Fotos und das Video entstanden.

Unser Video:

Hier findest du in Kürze unser Video!

Unsere Fotos:

MENDOZA – Die Weinhauptstadt an den Anden

7. Oktober 2017By mitch

Wann ist die Beste Reisezeit um Mendoza zu besuchen?

Mendoza liegt am Fuß der Anden und hat ganzjährig ein trockenes Klima. Generell ist eine Reise nach Mendoza über das ganze Jahr hindurch möglich. Die Stadt liegt in einer Halbwüste, die nur sehr wenig Niederschlag über das Jahr hinweg bringt. Davon selbst merkt man in Mendoza jedoch kaum etwas, da die Stadt durch die vielen Bewässerungskanäle eine kleine Oase in der trockenen Umgebung ist. Die regenreichsten Monate sind der Januar und März mit durchschnittlich 4 Regentagen im Monat (Vergleich Berlin: 9 Regenstage).

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez  
30 29 26 22 18 15 15 17 20 24 27 30 Tag
18 17 15 11 6 6 6 7 7 8 8 8 Nacht
4 3 4 2 2 2 2 2 3 2 3 3 Regentage

Ein Highlight eines Besuches in Mendoza und der Weinregion, die sie umgibt, ist das Weinfest Ende Februar / März. Auch bietet sich der Februar und März besonders an, um die Weinreben mit ihren schwer behangenen Trauben zu sehen.

Unsere Reise nach Mendoza

Auch wir stellten uns vor der Reise nach Mendoza die Frage, die sich wohl jeder Reisende stellen muss:

Schnell oder Langsam, Teuer oder Billig?

Aufgrund der langen Zeit von 7 Monaten, die wir insgesamt in Südamerika verbringen, reisen wir immer auf Budget und unsere Vorlesungen in der Gastuni in Buenos Aires schränken unseren Zeitrahmen für Reisen während des Semesters zusätzlich ein. Entsprechend mussten wir auch unsere Entscheidung für das Fortbewegungsmittel gewichten. Aus zeitlichen Gründen haben wir uns dieses Mal für die bequemste schnellste, und auch teuerste Reiseform entschieden: Das Flugzeug.
Buenos Aires besitzt zwei Flughäfen Ezeiza und Jorge Newbery.
Ezeiza bedient die meisten internationalen Verbindungen, während Jorge Newbery fast ausschließlich für Inlandsflüge dient.

Mit Aerolineas Argentinas ging es vom Inlandsflughafen Jorge Newbery in etwas mehr als eine Stunde in den Ostteil Argentinens. Insgesamt hatten wir für den Besuch in Mendoza 4 Tage eingeplant – zwei davon mit Mietwagen.  Anders als in Europa funktioniert der Busverkehr in Argentinen nicht mit festem Busfahrplan, sondern als Planunghilfe werden nur die zeitlichen Intervalle der Abfahrten angegeben. Das bedeutet: Hinstellen, warten, warten, Einsteigen. Ein Kurriosium an Argentinien ist das Warten an Bushaltestellen ansich. Während der Straßenverkehr, die Baustellen, und das Leben allgemein eher chaotisch struktuiert sind, herrscht an jeder Bushaltestelle blanke Ordung. Jeder Wartende steht brav wie auf einer Perlenkette aufgereiht hintereinander. Wer keine bösen Blicke riskieren will, sollte sich diesem System auch brav unterordnen - als "Gringo" (Ausländer) fällt man ohnehin schon genug auf. Auch gebührt es der Anstand die regionalen Gewohnheiten zu respektieren, auch wenn sich manchmal etwas fragwürdig scheinen.

Unser Reisebericht aus Mendoza

Im Gegensatz zu unserer letzten Reise nach Iguazú hatten wir beim Wetter nicht so viel Glück. Auf der Südhalbkugel beginnt mit dem Oktober der Frühling. Die Werbeplakate in Buenos Aires haben uns mit „Primavera en Mendoza“ (Frühling in Mendoza) Lust auf ein paar warme Frühlingstage mit blühenden Obstbäumen und mediterranem Klima gemacht. Aber leider erreichte Mendoza pünktlich mit unserem Ankommen ein erneuter Kälteeinbruch. Das nennt sich wohl echtes Timing!

Tag 1 & 2 - Ankommen und Spaziergang durch die Stadt Mendoza

Noch vor ein paar Jahren zählte Mendoza zu den sichersten Städten Argentinens. Bei der Fahrt vom Flughafen in das Stadtzentrum von Mendoza schlängelt sich der Bus durch die ärmeren Gebiete der Stadt und auch in der Stadt selbst fallen die Straßenhunde und die vielen Armen auf. Der Busbahnhof in Mendoza zählte in der Vergangenheit zu den "heißeren" Spots in der Stadt und dort versucht die Polizei mit einer höheren Präsenz Kleinkriminilität wie Taschendiebstahl. Auch an sonstigen Turisten "Hotspots" fällt die Polizeipräsents auf. 

Im Stadtzentrum von Mendoza gibt es 5 kleinere Parks, die zu den Highlights eines Besuchs zählen. Leider prägten neben dem kühlen Wetter auch viele Bauarbeiten das Stadtbild. So waren an 3 der 5 Parks Bauarbeiten und die vielen Springbrunnen außer Betrieb.
Im Westen der Stadt befindet sich die grüne Lunge Mendozas, der Park General San Martin. Dieser große Park hat viele Springbrunnen und einem großen See war leider auch mit Bauarbeiten durchzogen, aber dennoch muss es hier im Sommer und Spätsommer wirklich wunderschön sein.
Am Ende des Parks befindet sich der Cerro De La Gloaria (Berg der Freiheit) mit dem Monument der Andenarmee. Von Mendoza aus zog General San Martín fulminant über die Anden und befreite Chile und Peru von der spanischen Kolunialmacht. Für mehr Inhalt siehe Wikipedia. Kurz nach unserem Eintreffen am Monument auf dem Gipfel kamen Busladungen von Schulkindern, die einen Klassenausflug zum Denkmal machten. Zwischenzeitlich waren wir weißen Europäer mit unserer Drohne und der Kamera die größtere Attraktion.

Tag 3 - Valle de Uco & Lago Potrerillos

Endlich ein Auto! Endlich raus aus der Stadt! Mit dem Mietwagen konnten wir die Stadt nun hinter uns lassen und endlich „on the road“ sein! By the Way schaut mal bei unseren Freunden von On The Road.Media vorbei!

Mit etwas besserem Wetter machten wir uns auf den Weg in Richtung Weinberge. Valle de Uco – das ist der Name der besten Weinregion rund um Mendoza. Hier befinden sich die besten Weingüter der Region. Valle de Uco ist heute deshalb von Bedeutung, da hier ausländische Investoren - hauptsächlich Franzosen und Holländer - den Bau edler Weingüter finanziert haben und so viele Betriebe erweitert und aufgestockt wurden. In unserem Reisevideo nehmen wir dich mit auf einen Flug über ein Weingut – unbedingt anschauen!

Viele Weingüter haben eine grandiose Lage direkt vor den auch im Sommer schneebedeckten Anden. Leider haben Kälteeinbruch und die vielen Wolken am Himmel unsere Hoffnung auf die malerischen Bilder, die man sonst beim Suchbegriff „Mendoza“ so findet, nicht ganz erfüllt, aber seht selbst:

Da das Wetter gegen Nachmittag wurde, machen wir uns auf den Weg zum Lago Potrerillos. Einem azurblauen Bergsee in der sonst so kargen Bergregion. Der See befindet sich etwa 60 Kilometer von Mendoza entfernt auf 1500 Metern Höhe.

Tag 4 - Auf der Ruta 7 zur chilenischen Grenze

Wir lieben Roadtrips und wir lieben Berge! Das sind eigentlich die perfekten Zutaten für unseren 500 Kilometer-Ritt von Mendoza aus durch die argentinischen Anden. Die Ruta 7 ist eine der wenigen Straßen, die quer durch die Anden nach Chile führt. Entlang der ehemaligen Transanden Zugstrecke schlängelt sie sich an den Berghängen der 5000er entlang.

Da auf dieser Reise alles anders kam als wir es ursprünglich geplant hatten, kamen wir kurz vor dem mächtigen Aconcagua in einen aufziehenden Frühjahrsschneesturm. Von Mendoza aus kann man bei klarem Wetter ebenfalls einen Blick auf den höchsten Berg der Welt außerhalb des Himalajas erhalten. Mit 6962 Metern Höhe ragt dieses Felsmassiv erhaben über den ihn umgebenden gleichnamigen Nationalpark. In unserem Fall zeigt sicher der Berg eher sehr schüchtern und mit Nebel bedeckt. In der Ausgangsplanung war hier im Nationalpark ein Tag mit Videodreh und großer Wanderung geplant. -3 Grad Celsius, unglaubliche Windböen und immer stärkerer Schneefall und ohne Sicht machten das Vorhaben jedoch unmöglich. So drehten wir schon kurze Zeit nachdem wir den Park betreten hatten wieder um.

Mendoza - Lohnt es sich?

Unser Fazi

Unser Reisebericht über Mendoza und die Provinz enthält Öfter den Konjunktiv. Aber dennoch bleibt unser Fazit positiv. Ein Mietwagen bleibt bei einer Individualtour ein absolutes Muss und bietet die Möglichkeit selbst das Reisetempo zu bestimmen.

Valle de Uco ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen und auch die Fahrt auf der Ruta 7 ist bei gutem Wetter bestimmt jeden Meter wert.

Leider konnten wir unsere Idee, die Laguna del Diamante am Vulcán Maipo auch nicht realisieren, da auch dafür das Wetter zu schlecht war.

Aber wir kommen wieder, auch um den Aconcagua noch zu besteigen. Mendoza, thanks for having us!

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Weitere Informationen zum Nationalpark

REISEBERICHTE AUS CHILE

15. August 2017By mitch

Unsere Reise durch Chile

Auf dieser Seite findest du eine Übersicht unserer Galerien, die wir in Chile aufgenommen haben: