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Unser Beitrag für eine bessere Welt

Klimawald

Wir glauben, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie der Klimawandel und die Zukunft unseres Planeten, nicht ohne den Beitrag des Einzelnen bewältigt werden können. Aus diesem Bewusstsein heraus haben wir uns bei Roadventures dazu entschieden, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein Betrag unseres Engagements ist der „Roadventures-Klimawald“.

Bewusstsein über die Verantwortung für unseren Planeten

Die Auswirkungen des Klimawandels sind überall in Deutschland immer stärker zu erkennen. Heißere Sommer und die Verschiebung der Niederschlagsmengen in das Winterhalbjahr bedeuten Stress für die Bäume. Viele Nadelbäume sind dadurch der Trockenheit und dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind überall in Deutschland immer stärker zu erkennen. Heißere Sommer und die Verschiebung der Niederschlagsmengen in das Winterhalbjahr bedeuten Stress für die Bäume. Viele Nadelbäume sind dadurch der Trockenheit und dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.

Hohes Reiseaufkommen durch Projektarbeit

Bedingt durch unser hohes Reiseaufkommen für Fotografie– und Videoprojekte sind wir viel unterwegs. Wir versuchen dabei möglichst viele Strecken mit der Bahn zu absolvieren. Der Transport von Video- und Kameraequipment oder die Lage von Drehorten erfordern dabei, dass wir öfter auf weniger klimafreundliche Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den CO2- Ausstoß unserer Reiseaktivitäten vollständig zu kompensieren. Unser Ziel ist dabei langfristig „Net Zero Carbon“, d.h. „unter dem Strich“ nicht mehr CO2 auszustoßen, als unser Klimawald kompensieren kann.

Unsere Vision: Roadventures-Klimawald und Streuobstwiese

Wir möchten mit unserem Klimaprojekt bewusst für den Planeten und die Artenvielfalt aktiv werden. Aus diesem Grund haben wir uns für unseren Klimawald dazu entschieden eine zweiteilige Projektstrategie zu fahren, welche wir nachfolgend erklären:

Projekt: Streuobstwiese

Ein besonders vom Aussterben bedrohter Landschaftstyp ist die Streuobstwiese. Dort stehen Obstbäume mit einigem Abstand zueinander, scheinbar wahllos in der Landschaft verteilt. Streuobstwiesen haben aber mehr als nur den Nutzen der Obsterzeugung. Sie sind aktiver Umweltschutz, denn sie sind ein aktiver Beitrag zur Artenvielfalt. Sie bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum.[1] Wir lieben Streuobstwiesen und haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, eben diese anzulegen.  

[1] klimawiese.de/

Projekt: Aufforstung

Unser Ziel ist es durch die Aufforstung einer verlorenen gegangenen Fläche (durch Borkenkäfer und Klimawandel) einen neuen, naturbelassenen Wald zu schaffen. Dazu pflanzten wir mehr als 300 junge Bäume, die den Herausforderungen des sich wandelnden Klimas standhalten.

 

Jedes Hochzeitspaar erhält einen Klimabaum

Für alle Hochzeitspaare, die wir seit 2019 fotografiert haben, pflanzen wir auf unserem Grundstück nach der Hochzeit einen Klimabaum.

Unser Klimawald In Zahlen

Im März 2020 startete das Projekt „Roadventures-Klimawald“ auf einer Borkenkäfer-Schadfläche. Um Platz und Raum für den Roadventures-Klimawald zu schaffen, war es notwendig die vorhandene Fläche für die Neubepflanzung vorzubereiten.

 

  • Notwendige Baumfällungen – 85%
  • Fortschritt Klimawald – 95%
  • Fortschritt Streuobstwiese – 55%

ARBEITSTUNDEN

FLÄCHE IN QM

Projektstart

Zufriedenheit in %

Unsere Meilensteine

  • Seit März 2020: In Eigenleistung von vielen Arbeitsstunden wurden mehr als 250 abgestorbene Fichten mit unterschiedlichen Größen gefällt, zerkleinert und abtransportiert.
  • Im Herbst 2020 wurden erste Laubbäume auf der Freifläche gesetzt.
  • Herbst/Winter 2020: Erneute große Rodungsaktion der vom Borkenkäfer befallenen Schadfläche.
  • Herbst 2021: Pflanzung von 5 alten Obstbäumen für die Streuobstwiese, darunter Apfel, Kirsche, Birne, Pfirsich und Quitte.
  • Herbst/Winter 2021/22: Erneute große Rodungsaktion der vom Borkenkäfer befallenen Schadfläche.
  • Februar/März 2022: Neue Nistkästen für die Streuobstwiese. Wir haben Nistkästen für Meisen und andere Höhlenbrüter auf der neuen Fläche der Streuobstwiese aufgehängt.
  • März 2022: Über 300 junge Laubbäume (Eiche, Grauerle, Ahorn und Marone) sind gepflanzt. Dazu haben wir 10 Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Heidelbeere) für unsere Streuostwiese gepflanzt.

Wie viel C02 kann durch einen Baum kompensiert werden?

Bäume sind leicht zu pflanzen, entziehen der Atmosphäre über Jahre CO2 und binden dieses langfristig in ihrer Biomasse und im Boden. Zur CO2 Aufnahmefähigkeit in einem Baumleben liegen derzeit noch keine zuverlässigen globalen Daten vor. In den Tropen gibt es bisher die beste Datenlage. Dort beträgt die Aufnahmefähigkeit eines Hektars Wald (700 Bäume) im Durchschnitt 11 Tonnen CO2. Ein Baum bindet in den Tropen also ca. 16 kg CO2 pro Jahr. [1]

In unseren gemäßigten Breiten ist die Bindungsleistung der Bäume geringer. Schätzungen gehen davon aus, dass global jeder Baum pro Jahr 10 Kilogramm CO2 binden kann.

Bei der Photosynthese verbrauchen Bäume den Kohlenstoff aus der Atmosphäre und lagern diesen ein. Dieser eingelagerte Kohlenstoff wird zum Teil für die Bildung von neuem Holzgewebe genutzt, d.h. wenn ein Baum wächst. 80% des Kohlenstoffs speichern die Bäume jedoch in den Böden. Durch das Aufforsten von verlorengegangenen Wäldern wird der dort gespeicherte Kohlenstoff langfristig gebunden. Dabei ist die Pflanzung von einheimischen Baumarten effektiver als die Pflanzung von nicht-heimischen Arten.[2] [3]

Während zu Beginn unserer Projektlaufzeit die CO2- Kompensation des Klimawalds noch niedrig ist, wächst diese mit jedem Jahr weiter und führt dabei schrittweise zur vollständigen Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks.

[1] Poorter, Lourens, et al. „Biomass resilience of Neotropical secondary forests.“ Nature 530.7589 (2016): 211- 214.
[2] Lal, Rattan. „Soil carbon sequestration impacts on global climate change and food security.“ science 304.5677 (2004): 1623- 1627.
[3] plant-for-the-planet.org

Berechnung: Wie viele Bäume benötigen wir für unser Klimaziel?

In einem ersten Schritt möchten wir unseren Klimawald so gestalten, dass wir unsere Reisekilometer für Auftragsarbeiten vollständig und lokal kompensieren können. Langfristig möchten wir auch für alle anderen Aktivitäten eine Kompensation betreiben. Doch wie viel CO2-Emissionen verbreitet das eigene Auto eigentlich? Die Kohlendioxidemissionen eines Pkws wird anhand des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionsfaktoren für den Kraftstoff berechnet. Diese CO2-Emissionen pro Fahrzeugkilometer werden dann mit der Gesamtstrecke multipliziert.

Jahreskilometer und Verbrauch

Unsere jährliche, projektbezogene Fahrleistung mit dem Auto (Euro-6 Diesel) beträgt etwa 12.500 Kilometer. Der gemittelter Kraftstoffverbrauch beträgt 5,1L/100km.

C02 Ausstoß pro Kilometer

Berechnung des CO2-Ausstoß pro Kilometer:
Kraftstoffverbrauch x Emissionsfaktor = Gramm CO2/km
5,1 L/km x 3,17 Gramm/Liter = 16,167 g/km

Unsere CO2 – Emission pro Jahr

Berechnung der jährlichen Gesamtemission an CO2:
Jahreskilometer x Gramm CO2  pro KM =  Gramm/CO2 pro Jahr
12.500km x 16,167 g/km = 202.087 Gramm / Jahr

Benötigte Bäume für die Aufforstung

Zur Ermittlung der benötigen Bäume für die CO2-Kompensation teilen wir den CO2-Ausstoß pro Jahr durch die Bindeleistung eines Baums:
Emission pro Jahr / Bindungsleistung pro Baum/Jahr:
202 KG/Jahr / 10Kg/Jahr = 20 Bäume

Bilder aus unserem Aufforstungsprojekt

Alle Fotos können durch anklicken vergrößert werden.

Wo befindet sich der Roadventures Klimawald?

Unser Klimawald befindet sich in Rheinland-Pfalz. Das Grundstück liegt im Herzen der Westpfalz bei Herschweiler-Pettersheim. Das Waldstück hat keinen direkten Zugang zur Straße und liegt somit etwas abseits von gängigen Spazierwegen.

Wie viele Bäume können wir auf unserer Fläche pflanzen?

Bei einer Flächenaufforstung werden pro Hektar zwischen 5.000 und 10.000 Bäume je Hektar Nettopflanzfläche und Baumart gesetzt. Von diesen Bäumen wird ein Großteil während der Wachstumsphase von Ausfall betroffen sein. Von vielen kleinen Bäumchen erreichen nur wenige den Status eines ausgewachsenen Baumes. So erreichen etwa 20% der gepflanzten Bäume die Wuchshöhe von 1,5 m nicht.[1]

Zum Aufforsten junger Baumkulturen setzt man Bäume nicht einfach weit auseinander auf die Fläche. Bäume kommunizieren miteinander und geben sich gegenseitig Halt. Deswegen werden Bäume in Trupps gepflanzt. Das sind bspw. 25 Bäume der gleichen Baumart, die in einem engen Abstand gesetzt werden. Aus diesen Trupps entwickeln sich dann zwei bis drei Bäume im Endbestand (10 – 12 m hoch).

Dabei wäre es naheliegend beim Pflanzen der Bäume auf Großpflanzen (ab 1,20 Meter) zurückzugreifen, um schneller Wachstumserfolge zu erreichen. Allerdings sollte dies nur in Ausnahmefällen erfolgen, etwa bei einem starken Wildverbiss oder Konkurrenzvegetation. Kommen Großpflanzen zum Einsatz kann die Anzahl der Pflanzzahlen um max. 30% reduziert werden. Doch sind die größeren Bäume um ein Vielfaches teurer, außerdem entstehen bei der kultivierten Anzucht von tiefwurzelnden Pflanzen (Pfahlwurzlern) oft bleibende Störungen des Wurzelsystems. [2]

Bei der Aufforstung von freien Flächen gilt grundsätzlich die obere Grenze der Pflanzenan-zahl pro Hektar. An den unteren Grenzen kann man sich orientieren, wenn bereits erste Begleitbaumarten vorhanden sind oder ein Seitenschutz durch andere Vegetation vorhanden ist.

[1] https://landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/
[2] https://landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de/

Unsere Freifläche für die Aufforstung hat folgende Besonderheiten:

Gesamtfläche

etwa 3500 qm

Lage der Fläche

Die Freifläche liegt umgeben von einem Bestand von Büschen und großen Laubbäumen

Weitere Spezifka

Ausgeprägte Begleitvegetation durch starken Brombeerwuchs.

Wildverbiss durch großen Bestand  an Reh- und Muffelwild.

Aus diesen Gründen haben wir 300 Jungbäume mit einer Wuchshöhe von etwa 60-120 cm gepflanzt. Dabei setzen wir bewusst auf Pflanzenarten die robust sind gegen die klimatischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Um den Verbiss durch Wildtiere zu verhindern, schützen wir die Bäume mit einer Netzschutzhülle.

In eigener Sache

Wir hoffen mit dieser Seite einen kleinen Einblick in unser Klimaengagement gegeben zu haben. Dabei sind wir bestrebt unsere Ambitionen kontinuierlich zu verbessern und intensivieren. Wir freuen uns auf Anregungen und Verbesserungen.

Das Team hinter dem Projekt:

Nena Rübel
Mitch Rübel
Carla Rübel
Dieter Rübel

Projektstart:

Februar 2020

 

Projektabschluss:

Geplant bis Ende 2022

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